ZAF wieder aus Reisen

Die Arbeitsgruppe zur zweiten alternativen Fremdsprache hat inzwischen auch die Waldorfschule in Oldenburg besucht und sich vor Ort über deren Fremdsprachenkonzept informiert.

Die Oldenburger Schule ist ungefähr zehn Jahre vor unserer Schule gegründet worden. Sie ist wie unsere Schule zwar einzügig, hat aber mit 460 Schüler/innen etwa 150 Schüler/innen mehr. Dies kommt dadurch zustande, dass es in zwei Jahrgängen zwei Klassen gibt und die Schule etwa 45 Schüler/innen auf das Abitur vorbereitet, weil zwei umliegende Waldorfschulen noch nicht selbst das Abitur anbieten, sondern deren Schüler/innen im zwölften oder dreizehnten Schuljahr nach Oldenburg wechseln.

In Oldenburg lernen alle Schüler/innen mit ihrer Klasse acht Jahre lang Russisch als zweite Fremdsprache. Klassenteilungen in den Fremdsprachen gibt es erst ab Klasse 7. Mit Beginn der neunten Klasse können die Schüler/innen seit 2006 auch Spanisch statt Russisch lernen. Es bleiben also fünf Lernjahre in der zweiten alternativen Fremdsprache bis zum Abitur.

Dies erfordert in den Klassenstufen 9 und 10 drei Wochenstunden in der zweiten alternativen Fremdsprache. Es wird nach einem Lehrwerk leistungs- und abiturorientiert unterrichtet. Die ganze Oberstufe in Oldenburg ist stärker gymnasial ausgerichtet. Es gibt weniger Praktikumszeiten und keine konzeptionellen Schwerpunkte im Handwerklich-Praktischen oder im Künstlerischen.

Wir haben in der Arbeitsgruppe den Schulbesuch nachbesprochen und sind uns einig, dass wir weder das Schweriner noch das Oldenburger Konzept einfach übernehmen können. Wir werden nun beginnen, einen eigenen Vorschlag zur Einführung einer zweiten alternativen Fremdsprache an unserer Schule auszuarbeiten.

für die ZAF D.L./J.E.

 

 

 

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NEUSTART: Waldorflehrer-Ausbildung

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